Kosten

Jede anwaltliche Tätigkeit kostet Geld.

In der Regel erfolgt die Abrechnung einer anwaltlichen Tätigkeit auf der gesetzlichen Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, an das Rechtsanwälte gebunden sind. Maßgebend für die Berechnung des Anwaltshonorars ist regelmäßig der Streitwert, sofern keine andere Berechnungsgrundlage vorgeschrieben ist.

Bei Geringverdienern kommen Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe in Betracht.

Für reine Beratungen und für außergerichtliche Tätigkeiten gibt es die Möglichkeit der Beratungshilfe, die bei Ihrem für den Wohnort zuständigen Amtsgericht beantragt werden kann.

Für gerichtliche Tätigkeiten des Rechtsanwalts kann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Prozesskostenhilfe bedeutet aber nicht, dass der Staat für die Anwalts- und Gerichtskosten aufkommt, sondern nur, dass diese Kosten zum Zeitpunkt der Antragstellung übernommen werden. Sollten sich aber anschließend die Einkommensverhältnisse  verbessern, müssen Sie damit rechnen, dass Sie die Kosten wieder zurückerstatten müssen.

Hilfsreich kann in allen Fällen eine Rechtsschutzversicherung sein, die für Sie die Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt, wenn der Rechtsfall Aussicht auf Erfolg hat. Bitte beachten Sie aber, dass die Rechtsschutzversicherungen nicht auf allen Rechtsgebieten und für alle anwaltliche Tätigkeiten Versicherungsschutz gewähren.

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