Versicherungsrecht

ParagraphBei betrieblichen Versicherungen ist die Erfassung und Beurteilung des Risikos das Wesentliche. Der policierte Versicherungsschutz muss mit dem vorhandenen Risiko in Übereinstimmung sein, sofern und soweit ein betriebliches Risiko versicherbar ist.

Bei privaten Risiken sind die Versicherungspolicen regelmäßig auf der Basis von allgemeinen Versicherungsbedingungen genormt.

Besondere Achtsamkeit und möglicherweise auch Beratungsbedarf besteht bei Abschluss von Lebensversicherungen und bei Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Bei unrichtigen und unvollständigen Risikoangaben kann der Versicherungsschutz gefährdet sein.

Bei der Regulierung von Sachversicherungsschäden ist besonders zu beachten:

  • Einhaltung der gesetzlichen und vertraglichen Obliegenheiten
  • Klagefrist von 6 Monaten ab Ablehnung durch den Versicherer. Diese Klagefrist bleibt beachtlich, obwohl sich das Gesetz diesbezüglich geändert hat.
  • In der Sachversicherung gibt es seit der Neuordnung des Versicherungsvertragsgesetztes (VVG) nicht mehr den generellen Ausschluss bei schuldhafter Verletzung von vertraglichen und gesetzlichen Obliegenheitsverletzungen, sondern nunmehr eine Differenzierung, deren genau Ausgestaltung der Rechtsprechung überlassen wurde.

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